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MOOCen – Lehren auf dem HOLZ-Weg?

Tuesday, January 29th, 2013

 

Während des Google Hangouts zu Beginn der Woche wurde vorgeschlagen, die Didaktik nicht neu zu erfinden, sondern sie MOOC anpassen.

Die Herausforderung für alle Lehrenden ist hierbei vermutlich, dass man einen MOOC zwar vorbereiten und managen, aber keinesfalls „geben“, „unterrichten“ oder „halten“ kann. Bei bis zu 200 TN mag ein Team von vier oder fünf Organisatoren dies noch versuchen, aber spätestens ab 500 TN ist dieses Vorhaben zum Scheitern verurteilt. Der folgende Tweet ließ mich ein wenig nachdenken:

@jdierberg - @Dista11 @jowede sagte: moocs brauchen keine spezielle didaktik, sondern können sich aus vorhandenen bedienen“

„Irgendwie“ kam mir die Idee bekannt vor, und bei einem Spaziergang am nächsten Tag viel es mir wieder ein. Was passiert, wenn ich eine Fremdsprache unterrichten will? Erklärungen und Vorträge nützen da nichts. Die Lerner müssen selbst aktiv werden, was bedeutet, dass der Lehrende den Handlungsrahmen schafft und zuschaut, was sie machen. Diese Art des Unterrichtens bezeichnet man als Handlungs-Orientiert und Lerner-Zentriert (HOLZ – siehe Foto).

Vielleicht ist das eine Strategie, die für MOOCs funktioniert. Sobald 500 TN anfangen zu tweeten, zu bloggen, zu chatten und zu skypen, ist es m.E. illusorisch, den Überblick behalten zu wollen. Bei einer Party mit dieser Anzahl von Gästen kann man ja auch nicht mit jedem ein Glas trinken.

Und als ich so drüber nachdachte, wie man HOLZ auf einen MOOC bezogen formulieren könnte, las ich Sybilles Blog vom 29.1.2013 :

„ … MOOC-Didaktik für mich heisst, dass ich als Gastgeberin einen Ermöglichungsraum schaffe, der mir und andern Lernen, vor allem auch Lernen durch Kommunikation und Kollaboration ermöglicht.“

Schönere und treffendere Worte wären mir nicht eingefallen.

Nun gilt es, diesen Text zu veröffentlichen und weiter nachzudenken, zum Beispiel über dieses Zitat im Zusammenhang mit MOOCs und der Fülle der Informationen, Aktionen und Diskussionen.

„O glücklich, wer noch hoffen kann
Aus diesem Meer des Irrtums aufzutauchen!
Was man nicht weiß, das eben brauchte man,
Und was man weiß, kann man nicht brauchen.“
(Faust, V. 1064 ff.)

 

An invitation to get in touch – a Mexican poem

Sunday, February 28th, 2010

Chant 1
Welcome to the house of paintings.
The multi-colored waters
are the flowers I offer to you
with my jade flute.
Let me touch your heart with my song
as I was touched when this art was reveiled to me.
Netzahualcoyotl (1402 – 1472)

What this blog is about

Saturday, February 27th, 2010

This blog is about a project I call “The Third Place”. It involves second language teaching and learning, and learning about second language and learning. One of the ways we can learn about learning as teachers is doing action research. This approach gives teachers the opportunity to reflect upon their daily tasks, to develop their skills effectively by finding out what works (and what doesn’t). It also gives them the opportunity to share what they found with other teachers, institutions, and parents.

The researcher has  learned seven languages so far, for different reasons, in very different contexts and with varying results. She is equally interested in learning about ICT, especially web 2.0 applications.  This is one of the reasons why she wants to contribute to the language teaching community by exploring some of the questions that concern language learning and ICT.

Anyone who is interested in these issues is welcome to ask questions, leave comments, and participate.