#MMC13 – Lernziele definieren in einem #MOOC, wie geht das?

Nun hat er angefangen, der #MMC13. Und nun sollte ich einen Blog schreiben, um zu erklären, was ich in den nächsten fünf Wochen lernen möchte. Um es kurz zu sagen, ich habe auch in diesem, meinem vierten MOOC, keine konkreten Vorstellungen. Das will heißen, dass die Art, wie Lernziele für einen Uni Kurs oder eine Fortbildungsveranstaltung definiert werden, in diesem Lernkontext nicht zu funktionieren scheinen. Was tun? Wenn ich nicht weiter weiß, mache ich erst mal eine Mindmap.

Der #MMC13 Impulsbeitrag „(Don’t) MOOC“ spiegelt meinen heutigen Gemütszustand teilweise wieder.  Das will heißen, es gibt wohl ebenso viele Gründe für als auch gegen eine Teilnahme an diesem MOOC. In diesem Spannungsfeld „für und wider“ tauchen vier Themen auf, die mit der Definition von persönlichen Lernzielen zu tun haben: A. Der MMC13 ist „massiv“, B. Der MMC13 bietet bestimmte Themen an, C. Der MMC13 sieht bestimmte Aktivitäten vor, und D. Es gibt eine begrenzte (wenn auch relativ große) Zahl von Teilnehmern. Hier meine Anmerkungen im Einzelnen, die im Übrigen keinen Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit erheben. Kommentare und Vorschläge sind also durchaus erwünscht. Wenn niemand kommentiert, werde ich dies jedoch nicht als allgemeine Zustimmung interpretieren. Es gibt schließlich noch andere TN-Blogs, die auch gelesen und kommentiert werden wollen.

 

A. Ein MOOC ist immer „massiv“

Während dieser MOOC stattfindet, laufen alle anderen Verpflichtungen und Aktivitäten meines täglichen Lebens weiter. Das bedeutet, dass ich für diesen MOOC Zeiträume schaffen muss, in denen ich themenbezogene Texte lese, tweete, blogge, und sonst was mache, als man als „teilnehmen“ bezeichnen kann. Wie viel Zeit brauche ich? Meine Erfahrung aus vorigen Blogs hat gezeigt, das selbst acht Stunden täglich, vielleicht sogar 24, nicht ausreichen würden, um „alles“ zu lesen und mitzuteilen. Das ist das MOOC-Dilemma. Was tun? Meine Strategie besteht darin, mir feste Zeiten zu setzen, in denen ich hier aktiv bin. Ich kann diese Zeiten über und unterschreiten, ohne mich dabei schlecht zu fühlen (Prinzip: cool bleiben und Zeitplan jeden Tag anpassen). Gut funktioniert hat für mich bei den bisherigen MOOCS, dass ich schon weiß oder suche zu entdecken, wie ich meine Lektüre und meine Texte in anderen Kontexte wiederverwenden kann. Beispiel: Über eine Thema aus dem #ITyPA halte ich bei einer Online-Konferenz im Februar einen Vortrag.

 

B. Ich lerne themenzentriert

Mit dieser Strategie bin ich bei den bisherigen MOOCs gut gefahren. Ich habe die vorgeschlagenen Texte und einige Blogs gelesen, habe auch Tweets gesehen und geschrieben. Alles im (zeitlichen) Rahmen, und alles mit der Intention, meine digitale Bibliothek (Diigo) um einige Ressourcen zu erweitern.

 

C. Ich lerne objektzentriert

Alle MOOC-Veranstalter bieten Aktivitäten an, an denen ich mich beteiligen kann. Im diesem MOOC synchrone Treffen und ein Wiki vorgesehen. Neben diesen zentral organisierten Aktivitäten wird es sicher TN geben, die andere gemeinsame Aktivitäten vorschlagen, wie zum Beispiel das Clipboard von Matthias Weinmann zum Thema „MOOC“. Zu den gemeinsamen Aktivitäten gehören auch der Austausch von Informationen und Nachrichten auf Twitter und anderen sozialen Netzwerken. Schließlich habe ich noch individuelle Aktivitäten wie Lektüre, Lernlog führen, bloggen, und andere Text in anderen Formaten erstellen und veröffentlichen.

 

D. Ich lerne vernetzt

Diese Lernstrategie habe ich in den vorigen Blogs m. E. nach zugunsten des themenzentrierten Lernens vernachlässigt. Teilweise hängt das vielleicht mit Erfahrungen aus meiner Schüler- und Studentenzeit zusammen und der „Gruppenarbeit“, die immer „von oben“ angeordnet wurde und mal mehr, mal weniger gut funktionierte. Ich habe mir vorgenommen, bei diesem MOOC täglich mindestens zwei Beiträge anderen TN zu lesen und nach Möglichkeit kurz zu kommentieren. Mein Engagement ist es, diese Kommentare so zu formulieren, dass sie die andere Person motivieren und anregen, weiter zu lernen.

 

Sind dies und Lernziele? Ich habe das Foto über diesem Text für diesen Text ausgesucht, weil ich vermute „Vor dem MOOC ist nach dem MOOC. Überspitzt mit den Worten von Jasmin Hamadeh  ausgedrückt „Das ganze Leben ist ein MOOC.“ Nun denn, auf geht`s!

 

 

 

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *